Elke Heidenreich und Marc-Aurel Floros

Samstag, 25. Juni 2022

Termine & Anmeldung

25.06.2022, 18 Uhr

Gasthof Eichhofen

Elke Heidenreich und Marc-Aurel Floros

Männer in Kamelhaarmänteln

 

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Männer in Kamelhaarmänteln

Wir vergessen die Namen, die Geschichten, aber fast nie vergessen wir die Kleider.

Lesung mit Musik. Elke Heidenreich kennt sich aus, mit Jacke und Hose, Rock und Hut – vor allem aber mit den Menschen. Gut aussehen wollen alle, aber steckt nicht noch viel mehr dahinter? Warum sind einem die Jugendfotos im Faltenrock so peinlich? Warum kauft man sich etwas, was einem weder passt noch steht? Wenn Elke Heidenreich von Kleidern erzählt, dann erzählt sie vom Leben selber: von sich mit sechzehn, von Freundinnen und Freunden, von Liebe und Trennung, erzählt Geschichten, komisch und traurig wie nur sie es kann, in denen jeder sich wiedererkennt: sei‘s in ausgeleierten Jeans, sei’s in der wunderbaren Bluse, die schon keine Farben mehr hat, oder schlimmstenfalls im Kamelhaarmantel.

Elke Heidenreich arbeitete zunächst viele Jahre bei Hörfunk und Fernsehen als Autorin und Moderatorin. Deutschlandweit bekannt wurde sie als Kabarettistin durch die Verkörperung der «Else Stratmann» – und durch ihre Kolumnen in der «Brigitte». 1992 erschien mit dem Erzählungsband «Kolonien der Liebe» ihr literarisches Debüt: ein Bestseller, dem viele weitere folgten, zuletzt «Alles kein Zufall» (2016). Von 2003 bis 2008 moderierte sie die ZDF-Literatursendung «Lesen!». Von 2009 an gab sie die «Edition Elke Heidenreich» heraus, bis sie 2012 Mitglied der Kritikerrunde im «Literaturclub» des Schweizer Fernsehsenders SRF wurde.

Marc-Aurel Floros ist Komponist, Pianist und Arrangeur. Er schreibt Musik für große Orchesterbesetzungen, Kammermusikensembles und Soloinstrumente. Mit seiner Musik will er den Menschen unmittelbar erreichen und nicht durch aufgesetzte „Modernität“ verschrecken. Sie besticht durch eine elektrisierende Tiefgründigkeit. Floros malt in seinen Kompositionen Tonwelten, Landschaften von faszinierender Gegensätzlichkeit. Seine Musik erzählt Geschichten, die die Phantasie des Hörers auch durch das atemberaubende Klangfarbenspiel fesseln.

Bildnachweis: Ilona Klimek


Das Salonfestival

Mehr denn je sind wir gefordert, unsere Welt von morgen und unser zukünftiges Miteinander auszuloten – im Salon lässt sich das ganz einfach, gesellig und angenehm miteinander üben. Denn der Salon ist der Ort für Kunstgenuss hautnah. Der Raum für den Diskurs, zu verstehen als die zeitgenössische Agora. Der Ort, an dem Gesellschaft gelebt, aber auch mitgestaltet wird. Ein Ort der Beteiligung, des Erkenntnisgewinns, der Meinungsbildung. Keine Großveranstaltung, aber öffentlich und effektiv. Und dabei persönlich, inspirierend und berührend.

In kleinen Kreisen von ca. 40 Gästen kommt man zusammen. In Wohnzimmern und Werkstätten, in Lofts und Gärten, in kleinen und großen Häusern, privat wie in Unternehmen. Salon geht einfach überall.

Unser Ziel ist ein zivilgesellschaftliches Netzwerk von Menschen mit Bürgersinn und Verantwortungsbewusstsein, die sich für engagiertes Handeln in unserer Gesellschaft interessieren und auch entsprechend handeln wollen. Die explodierende Digitalisierung unseres Lebens ermöglicht sogar das Denken hin zum Weltbürgertum. Denn so viel ist sicher: alles, was es zu besprechen gilt und alle Lösungen können nur in einem globalen Miteinander liegen.

Und so treffen wir im Salon auf Menschen mit Weitblick und neuen Ideen. Auf Konzepte, die zukunftsorientiertes Denken möglich machen und unser Bedürfnis stillen, Bilder für diese Welt von morgen zu finden. Und wir treffen auf Menschen, die uns mit ihrer Kunst und ihrem Wissen inspirieren, damit wir lernen, beflügelt unseren Alltag in Richtung Zukunft zu lenken.

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