Alphornquartett im musikantenfreundlichen Wirtshaus

Sonntag, 26. Juni 2022

Termine & Anmeldung

Sonntag, 26.6.2022, 17:00 Uhr,
Biergarten

Leitung: Franz Schüssele

Musikantenfreundliches Wirtshaus

Wer lässt sich nicht zur Einkehr verführen, wenn die warmen Holzklänge von Alphörnern erklingen. Diese hier in der Gegend doch eher selten zu hörenden Instrumente erfreuen an diesem Nachmittag die BesucherInnen des Biergartens. Franz Schüssele, virtuoser Alphornspieler, Multiinstrumentalist und Naturhornsammler aus dem Schwarzwald spielt mit seinem Bruder Andreas sowie Claudia Floritz und Roland Back Alphornquartette aus der eigenen Feder und gibt sicher die eine oder andere solistische Einlage.  

 

Franz Schüssele studierte Posaune, Schulmusik und Germanistik. Nach dem Studium der klassischen Musik und Tätigkeit in mehreren Jazz – Ensembles wandte er sich der originalen Volksmusik und historischen Instrumenten zu und gründete die Volksmusikgruppe "Gälfiäßler", die durch Rundfunk und Fernsehen bekannt und zu einem Markenzeichen für originale und originelle Volksmusik und ausgefallene Instrumente wurde.
Nach dreijähriger Tätigkeit im Philharmonischen Orchester der Stadt Freiburg erhielt er einen Lehrauftrag an der dortigen Pädagogischen Hochschule für Posaune  und ist seitdem dort und als Multiinstrumentalist tätig mit Alp- und Naturhörnern, historischen Instrumenten (Carnyx, Lure, Serpent, Tromba Marina,Theremin) sowie  selbst erfundenen, kuriosen Instrumenten, z. B. Spazierstockalphorn, Büchsentrompete, Sonatorium Monstrosum….
Er komponierte eine große Anzahl von Stücken für Alphorn und allerlei mögliche und unmögliche Besetzungen, so z. B. Alphorn u. Orgel, Orchester, Drehorgel, Dudelsack usw..., veröffentlichte zahlreiche CD' s und erhielt schon mehrere Preise.
Besondere Beachtung fanden seine 1984 komponierte und auf LP/CD aufgenommene "Messe für Chor und Alphörner" und sein 2000 erschienenes Buch „Alphorn und Hirtenhorn in Europa“, das inzwischen als wissenschaftliches Standardwerk dieses Genres gilt. Seine Musikgruppe „Gälfiäßler“ wurde als Gruppe mit den meisten Musikinstrumenten (150) im Jahre 2001 ins „Guinnessbuch der Rekorde“ eingetragen.
Seit 2002 wandert seine Sammlung von ca. 130 Alp- und Naturhörnern aus der ganzen Welt von Museum zu Museum und hält er Vorträge zu diesem Thema.
2005 spielte die Uraufführung des „Alphornkonzertes für Symphonisches Blasorchester“ von Victor Fortin und nahm er mit dem Deutschen Filmorchester Babelsberg das „Alphornkonzert von Leopold Mozart“ auf. 2006 führte er dieses Werk im  Fernsehen mit den Bamberger Symphonikern auf und war als Solist im TV  mit Serpent, Alp/Hirtenhorn und Singender Säge zu Gast. 2007 entwickelte er das neue Alphornmodell „Franzenhorn“, das inzwischen von den meisten professionellen Musikern weltweit geblasen wird. Seit 2010 spielt er im Weltmusikorchester von Rüdiger Oppermann mit Musikern aus verschiedensten Kulturen zusammen und spielte auch mit Hubert von Goisern das Alphorn. 2012 erhielt er für seine Verdienste um die heimatliche Musik die "Heimatmedallie des Landes Baden-Württemberg".
2017 spielte er als Solist mit dem renommierten Barockorchester L ´arpa festante. 2018 gründete er mit dem mongolischen Musiker Enkhjargal Dandarvaanchig (Epi) und dem afrikanischen Musiker Pape Dieye das Weltmusiktrio „Frapapepi“.

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